Bundesärztekammer widerspricht Bundesregierung

Den Forschungsergebnissen, die zu einer Entwarnung durch die Bundesregierung führten, können wir leider nur bedingt Glauben schenken, da sie zu mehr als der Hälfte von den deutschen Mobilfunkanbietern bezahlt wurde (Qui bono?).

Trotzdem erhalten wir immer wieder die Hinweise auf genau dieses Papier von Seiten der offiziellen Stellen, sowohl von Frau Bundeskanzler Angela Merkel, als auch von Herrn Umweltminister Sigmar Gabriel und einigen anderen, sonst eher kritischen Politikern.

und tatsächlich, schaut man nach weiteren Informationen, so findet man die Bundesärztekammer, die bisher eher zurückhaltend mit diesen Themen war, die in „Technologiefolgenabschätzung: Theorie und Praxis Nr. 3, Seite 31, Dezember 2008offiziell Protest gegen die im Bundespapier genannten Ergebnisse eingelegt hat:

„Die Ergenisse des DMF können somit nicht als Beleg für die Nichtexistenz athermischer Wirkungen der elektromagnetischen Felder interpretiert werden. Seit der Beobachtung des sogenannten „Radiowelle-Syndroms“ …. wurde, wie oben angedeutet, eine große Anzahl von Arbeiten publiziert, die funktionelle Gesundheitsstörungen im Zusammenhang mit der Exposition durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung beschreiben. Ebenso existieren plausible pathophysiologische Erklärungsmodelle nicht-thermischer Wirkungen auf die komplexen Regulationsmechanismen des menschlichen Organismus. Diese sind nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen. Eine umfangreiche Zusammenstellung aus alternativmedizinischer Sicht findet sich z.B. bei Hecht (2008). Für die Ärzteschaft ergeben sich für den Umgang mit eventuellen gesundheitlichen Risiken aus der massenhaften Verbreitung des Mobilfunks und der daraus resultierenden exponentiellen Zunahme der Exposition der gesamten Bevölkerung mit elektromagnetischer Strahlung die Aspekte „Prävention“ und „Elektrosensibilität“, die besondere Bedeutung besitzen.“

Professor Kappos weist in der Stellungnahme ausdrücklich auf die Forschungen von Professor Karl Hecht und Dr. Waldmann-Selsam hin, die bei den Bundesbehörden in den Schubladen landeten.

Bitte, liebe Politiker im Großen, wie im Kleinen (Gemeinderat, Bürgermeister) - im Namen unserer Sicherheit und Gesundheit, - verfolgen Sie dieses Thema und lassen Sie keine italienischen Verhältnisse zu, in denen die Industrie bestimmt, welche Wege die Politik einzugehen hat.


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