Okt 19 2011

Neueste Informationen

Ganz neu erschienen. Diagnose Funk – Monatsinformationen als PDF.

 

Inhalt dieser Ausgabe:

  • Französische Gewerkschaften lehnen WLAN-Installation an der Nationalbibliothek ab
  • TETRA-Ausbau in Bayern jetzt auch von Behörden in Frage gestellt
  • Einstieg in das Thema Handys und Mobilfunk
  • Bürgerinitiativen und Diagnose-Funk fordern funkfreie Zone im Biosphärenreservat Rhön
  • Blaulichtfunk: Kärnten will Technik nicht einführen
  • Bayrisches Staatsministerium kontert mit aggressiver Taktik auf die Argumente der Bürgerinitiativen und von Diagnose-Funk
  • Stadt Erkrath beschließt Mobilfunkvorsorgekonzept
  • Bundesamt für Strahlenschutz (D): Bestimmung der Exposition der allgemeinen Bevölkerung durch neue Mobilfunktechniken
  • Wirkungen eines 900 MHz elektromagnetischen Felds auf die oxidativen Stress-Parameter in lymphoiden Organen, Granulozyten und im Plasma der Ratte.
  • 2,45 GHz (CW) Mikrowellen-Befeldung verändert die zirkadiane Organisation, das räumliches Gedächtnis, die DNA-Struktur in den Gehirnzellen und Blutzellen-Zählungen von männlichen Mäusen, Mus musculus.
  • Die Wirkungen einzelner und wiederholter Exposition bei 2,45 GHz hochfrequenten Feldern auf die c-Fos-Protein-Expression in dem paraventrikulären Nukleus des Ratten-Hypothalamus.
  • Bioassay zur Abschätzung von Zell-Stress in der Nähe von Hochfrequenz-sendenden Antennen.
  • Handyantenne stört Glukosestoffwechsel im Hirn
  • Belo Horizonte – Studie als Volltext im Netz
  • Mütterliche Exposition bei Magnetfeldern während der Schwangerschaft in Bezug auf das Risiko von Asthma bei den Nachkommen
  • ‘Wi-fi refugees’ shelter in West Virginia mountains
  • Elektrosensibilität Grund für Invalidität
  • Herrenausstatter wollen vor Handystrahlung schützen
  • Glühbirne – Alternativen
  • Offenes Glasfasernetz im Berliner Bezirk Neukölln
  • Grüne wollen Glasfaser: Universaldienst mit 6 MBit/s für alle
  • Strahlenschutz im Widerspruch zur Wissenschaft
  • Handystrahlung: Angebliche Datenfälschung in einer Doktorarbeit an der Charité Berlin
  • EMF-Monitor: Prof. Alexander Lerchls Qualifikation ist „peinlich“
  • Brennpunkt: Kinder, Jugendliche, Handystrahlung und die Verharmlosung der Risiken

Neuer Flyer zur Gefährdung von Kindern

 

 


Aug 24 2011

Mastabbau in Aichwald – Schlappe für O2

Dass sich ein langer Kampf und Einsatz für eine elektrosmogfreie Gemeinde lohnt, zeigt das Ergebnis der Mobilfunkbürgerforum-Kollegen aus Aichwald.

Nach zähem Ringen ist es ihnen gelungen, nicht nur eine Standortanalyse mit der Gemeinde zu realisieren, sondern auch noch Alternativstandorte auszuweisen.

O2 baut nun zum Ende des Jahres einen vorhandenen Mast ab. Lt. O2 ist die Wirtschaftlichkeit ausschlaggebend. O2 hatte sich lange gegen Ausweichstandorte verweigert, bis das Rathaus ein Büro beauftragte, eine Mobilfunkkonzeption auszuarbeiten. Die Ergebnisse der rund 4000 Euro teuren Studie wurde dann dem Mobilfunkkonzern übermittelt.

Eine Schlappe für O2 – aber der Schurwald scheint hier sehr aktiv zu sein. Zu gern erinnern wir uns an die heftigen Proteste in Baltmannsweiler, als O2 im Jahr 2009 einen Mast aufstellen wollte. Wegen heftiger Proteste und des Einspruchs des Bürgermeisters wurde die Antenne außerhalb des Ortes errichtet.

Weitere Informationen finden sie hier:

Stuttgarter Zeitung – Artikel

Website der BI in Aichwald


Jul 23 2011

Krebs und Mobilfunk – Vom Hinweis zum Nachweis

Sterblichkeit durch Tumorbildung und Mobilfunkmasten im Stadtgebiet von Belo Horizonte, Bundesstaat Minas Gerais, Brasilien.

Von einer der angesehensten brasilianischen Universitäten wurde 2011 in der internationalen wissenschaftlichen Zeitschrift „Science of Total Environment” eine aufsehenerregende Arbeit veröffentlicht: Sterblichkeit durch Tumorbildung und Mobilfunkmasten im Stadtgebiet von Belo Horizonte, Bundesstaat Minas Gerais, Brasilien.

Es zeigt sich erstens, dass die Krebssterblichkeit dort am höchsten ist, wo die Einwohner den höchsten Strahlenbelastungen ausgesetzt sind.

 

Die Angaben weisen zweitens nach, dass die Rate der Sterblichkeit durch Krebs umso höher ist, je näher die Einwohner am Sendemast leben, was aus der Tabelle 5 der Arbeit deutlich wird.

 

Lesen Sie hierzu das PDF oder unter:

http://www.diagnose-funk.org/erkenntnisse/krebserkrankung/krebs-und-mobilfunk—vom-hinweis-zum-nachweis.php

 


Jul 4 2011

Messergebnisse in Schwaikheim

Die umfassenden Meßergebnisse, die von der Gemeinde Schwaikheim in Zusammenarbeit mit unserer Ortsgruppe in Auftrag gegeben wurden, liegen nun seit dem 31. März 2011 vor. Neben der EMF-Belastung durch Mobilfunk wurden weitere Belastungen des Alltags gemessen, wie z. B. WLAN, elektrische Felder durch Neonröhren oder Energiesparlampen, Radio, Fernsehen, etc. Diese Felder belegen in anderen Frequenzbereichen eine zusätzliche Belastung für den menschlichen Körper.

Die Ergebnisse, die Dr. Gritsch vom TüV Süd vorlegt, entsprechen unseren Erwartungen: Die gemessenen Werte sind deutlich unter den in Deutschland gültigen Grenzwerten.

Ist das ein Grund zur Entwarnung oder gar zur „Entschuldigung für Panikmache“, wie sie von einzelnen Schwaikheimer Bürgern gefordert wird?

Nein!!!

Die umfangreichen Unterlagen von Dr. Gritsch haben leider die Betrachtung der Werte im Vergleich zu den geforderten Werten des B.U.N.D.s außer Betracht gelassen. Schade, denn das war Teil unserer Forderung.

Wir haben die Werte in Relation zu diesen gesetzt und unser Fazit zur Strahlenbelastung in Schwaikheim sieht gänzlich anders aus.

Die Werte in der Benzstraße/Max-Eyth-Str. liegen am höchsten. Die Belastung mit 33.616,976 μW/m² ist im Vergleich nur knapp unterhalb der im europäischen Ausland geltenden Grenzwerte. Schon bei 13.000 μW/m² verdoppelt sich die Zahl der Leukämievorfälle, schon ab 10.000 μW/m² entstehen DNA-Schäden. Im Vergleich dazu ist am Standort mit dem niedrigst gemessenen Wert (Kindergarten Panoramastraße, Garderobe) mit 9,549 μW/m² in einem „erträglichen Rahmen“, aber immer noch fast 10 Mal höher, als der geforderte Grenzwert des BUND.

Kindergarten Lessingstraße: Der gemessene Wert von 5.424 μW/m² liegt oberhalb folgender Effekte, die sich auf die Kinder dort auswirken können:
- Motorik und Gedächtnisstörungen bei Kindern
– Unfruchtbarkeit in Laborversuchen bei Mäusen
– Erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke

Dr. Gritsch schreibt als Fazit: „Das mittlere Belastungsniveau im Mobilfunkbereich an den Messpunkten der Gemeinde Schwaikheim ist mit im Schnitt 2,24% vom Grenzwert als unterdurchschnittlich zu bewerten“. Es bleibt: Die Belastung ist, wie oben ersichtlich, noch immer zu hoch. Die Grenzwerte in Deutschland sind deutlich zu hoch. Das Europäische Parlament (Wissensch. Direktion STOA, 2001) hat 100 μW/m² empfohlen – und selbst dieser Wert wird von den Fachleuten als bereits zu hoch eingeschätzt. Der BUND fordert 1 μW/m² als Grenzwert, die Salzburger Resolution geht von 0,01 μW/m² aus.

In Schwaikheim sind die gemessenen Werte um das 34.000fache höher, als der vom BUND geforderte Wert und 3.400fach höher, als die EU-Empfehlung.

Im Vergleich dazu ist lt. Prospekt von O² die Funktionalität bei 0,00005 μW/m² gewährleistet. dieser empfohlene Grenzwert.

Die gemessenen und gerechneten Werte in Schwaikheim sind 672-Millionenfach Höher! Tatsächlich bewegen sich die in unserer Gemeinde gemessenen Werte nur knapp unter den Grenzwerten, die in der Schweiz Gültigkeit besitzen (45.000 μW/m²).

Von Entwarnung kann nicht die Rede sein. Im Gegenteil: Es ist gefordert, entsprechende Maßnahmen zu treffen, diese Belastung nicht noch höher werden zu lassen und geeignete Standorte außerhalb des Ortes zu finden.

Die gemessenen Werte im Vergleich zu den möglichen Schädigungen/Risiken, nach oben aufsteigend (die vorhergehenden Risiken addieren sich dazu):

  • Kindergarten Panoramastraße: > Baubiologische Empfehlung; > Veränderte Kalziumabgabe an das menschliche Gehirn; 900fach höher als die optimale Gewährleistung von D- und E-Netz
  • Jakobushaus: Wachstum von Hefezellen beinflusst
  • Kürräcker: Leicht oberhalb der EU-Empfehlung von 2001;
  • Ludwig-Uhland-Schule: Störungen Zellmembran
  • Silcherstr. 11: Kalzium-Ionen-Veränderung in der Zelle
  • Robert-Bosch-Str.: Unfruchtbarkeit
  • Kindergarten Lessingstraße: Motorik und Gedächtnisstörungen bei Kindern
  • Leintelstr. 40: DNA-Schäden/erhöhte Durchlässigkeit Blut-Hirn-Schranke
  • Gärtnerei Dürr: Neurologische Schäden
  • Landwirt Müller, Seestraße: Doppelte Zunahme von Leukämie bei Erwachsenen
  • Bahnhofstr/Lerchenstraße: Direkter Effekt auf Zellen
  • Benzstraße/Max-Eyth-Str.: knapp unter Schweizer Grenzwert

Mai 19 2011

EU-Resolution fordert Umsteuern in der Mobilfunkpolitik

Während wir uns vor Ort über einzelne Mobilfunkmasten und Mobilfunkvorsorgekonzepte ausei­nandersetzen, hat der zuständige Ausschuss des EU-Parlaments ein Zeichen gesetzt.

In einer einstimmig verabschiedeten Resolution und dem dazugehörigen Report fordert der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und regionale Angelegenheiten am 06.05.2011 ein grundsätzliches Umsteuern in der Mobilfunkpolitik.

Detailliert wird in dem Report der Forschungs­stand wieder­gegeben, werden Schutz- und Vorsorgemaß­nahmen gefordert, eine Forschungsförderung für neue Technologien und besonders eine Aufklärung unter Kinder- und Jugendlichen angemahnt.

Den EU-Report lesen Sie hier: EU-Report-Mai 2011


Mai 2 2011

Vorhandene wissenschaftliche Beweise EMF

Seletun-Papier von Diagnose-Funk übersetzt

Deutsche Übersetzung: Autorenteam Bürgerinitiative Mobilfunk Stutgart-West für Diagnose-Funk e.V.. Veröffentlicht mit freundlicher Erlaubnis durch Freund Publishing House Limited und den Autoren.

Im November 2009 traf sich eine Gruppe von namhaften Wissenschaftlern in Seletun/Norwegen zu einer intensiven Diskussion über vorhandene wissenschaftliche Beweise und gesundheitliche Folgen künstlicher elektromagnetische Felder (EMF).

Anwesend waren Adamantia Fragopoulou (Griechenland), Yuri Grigoriev, (Russland) Olle Johansson (Schweden), Lukas H. Margaritis (Griechenland), Lloyd Morgan (USA), Elihu Richter (Israel), Cindy Sage (USA).

Die Wissenschaftlergruppe fordert in ihrem programmatischen Bericht (Seletun-Papier) die Regierungen zum Handeln auf, „denn es gibt jede Menge von Beweisen, dass biologische Wirkungen und nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit bereits bei Strahlungsintensitäten auftreten, die um viele Größenordnungen unter den bestehenden Grenzwerten auf der Welt sind.“

Damit dieses Papier auch Politiker und Regierungen erreicht, haben wir es mit Hilfe der Stuttgarter Bürgerinitiative übersetzt. Unterstützen Sie die Verbreitung dieser Ausarbeitung.

Deutsche Übersetzung und Original-Dokument >>>


Mrz 15 2011

Israel: Gesundheits– und Umweltministerium lehnen LTE-Einführung vorläufig ab

28.02.2011, Jerusalem Post. Die beiden Ministerien für Gesundheit und Umweltschutz teilten dem Kommunikationsministerium mit, dass sie den Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur mit dem Ziel der Einführung von Geräten der vierten Generation (4G, LTE) ablehnen, bis jegliche Gesundheitsgefahren durch die Strahlung umfassend untersucht sind. Die Generaldirektoren der beiden Ministerien, Dr. Ronni Gamzu und Alona Schefer Caro fordern das Kommunikationsministerium dazu auf, bei diesem Thema mit ihnen zusammenzuarbeiten.

http://www.jpost.com/Health/Article.aspx?id=210138

 

Im Vergleich dazu baut in Deutschland O2 das „beste LTE“-Netz auf und möchte mit dieser Technologie zu einem „ernstzunehmenden“ Mobilfunkanbieter werden. Bis Ende 2011 sogar flächendeckend…

http://www.infosat.de/Meldungen/?msgID=62521

 

Ein furchtbares Spiel mit unserer Gesundheit!

 


Mrz 3 2011

Mobiltelefon-Nutzung und Verhaltens-Probleme bei Kindern

DIVAN Grafik 2010

Mobiltelefon-Nutzung und Verhaltens-Probleme bei Kindern.
Zweite Studie von Divan, Kheifets, Obel , Olsen .
Erschienen in: J Epidemiol Community Health 2010

Die Forschergruppe Divan et al. veröffentlichten bereits 2008 eine erste Studie zum Zusammenhang zwischen Mobiltelefon-Nutzung während der Schwangerschaft bzw. früher Kindheit und späteren Verhaltens-Problemen der Kinder.
Sie wurde an 13169 Kindern durchgeführt.
Wenn Mütter digital schnurlos während der Schwangerschaft telefonieren, ergibt sich danach ein Risiko von 54% Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder hyperaktiv werden und Verhaltensstörungen wie Beziehungsschwierigkeiten zu Gleichaltrigen zeigen.
Wenn diese Kinder vor Erreichen des 7. Lebensjahres auch noch selbst mit Handys telefonieren, steigt die Wahrscheinlichkeit auf 80%.
Diese Kinder haben zu 25% seelische Probleme;
34% haben Schwierigkeiten mit Altersgenossen;
35% zeigen Hyperaktivität;
49% ein auffälliges Verhalten.

Die Studie wurde nun wiederholt. Im WIK-Newsletter werden die neuen Ergebnisse wie folgt wiedergegeben: „Siebenjährige Kinder, die im Mutterleib und nach der Geburt Mobiltelefonen ausgesetzt waren, haben ein höheres Risiko von Verhaltensproblemen, was möglichweise auf die von diesen Geräten ausgehende elektromagnetische Strahlung zurückzuführen ist.
Auf diesen Zusammenhang deutet das Ergebnis einer Studie hin, die auf Daten von insgesamt 29.000 Kindern basiert. Dieser Befund repliziert die Ergebnisse einerUntersuchung aus dem Jahr 2008 mit insgesamt 13.000 Kindern, die vom selben US-amerikanischen Forscherteam durchgeführt wurde.
Während die frühere Studie möglicherweise wichtige Variablen, die Einfluss auf dieses Ergebnis haben können unberücksichtigt ließ, seien diese in der neuen Studie beachtet worden, erklärt Leeka Kheifets, Epidemiologin an der kalifornischen Universität für öffentliche Gesundheit in Los Angeles gegenüber MedlinePlus, dem Informationsdienst des nationalen US amerikanischen Institut für Gesundheit (National Institute of Health).“

Abstract der Studie unter:http://jech.bmj.com/content/early/2010/11/11/jech.2010.115402.abstract

Einen Bericht im Portal Medline Plus finden Sie unter:www.nlm.nih.gov/medlineplus/news/fullstory_106327.html

Summarys der Studien in Deutsch stehen auf www.emf-portal.de

Divan 2010: http://www.emf-portal.de/divan10

Divan 2008: http://www.emf-portal.de/divan08


Feb 28 2011

Johnny B. Handsome in Star-City – Das Hörspiel

Johnny B. Handsome in Star-City

Johnny B.Handsome ritt in Star-City ein. Er sah die Banner der Siedler. Godafone, NO2, stand auf ihnen.
„Ich unterstütze euren Kampf, Brüder!“, so begrüßte er die Siedler. Sie jubelten ihm zu. Die Stadt – Sheriffs kamen in Panik. Johnny kannte keine Gnade, die Gerechtigkeit nahm ihren Lauf. Thank you Johnny. Hören sie, was die Stadtschreiber und Herolde für die Nachfahren aufgezeichnet haben.

Johnny B.Handsome.mp3 (2,8 mb)

 


Feb 28 2011

Infos der Stuttgarter Mobilfunk-BIs zu LTE

LTE – Werbetour der Mobilfunkindustrie

Die Kritik des BUND (Bund für Umwelt-und Naturschutz Deutschland) und der GRÜNENBundestagsfraktion an der Einführung der LTE-Technologie hat wohl dazu geführt, dass das IZMF (Informationszentrum Mobilfunk) eine Werbekampagne startet.
Für die reibungslose Durchsetzung von LTE sollen die Mandatsträger und Entscheider in den Kommunen gewonnen werden.
In Stuttgart, München, Düsseldorf und Potsdam finden IZMF Workshops statt.
Der Landesverband von Diagnose-Funk, das Mobilfunk Bürgerforum Südwest und unsere Bürgerinitiative rufen gemeinsam zu einer Informationsaktion in Stuttgart auf am:

Donnerstag, 24.3., 12.30 Uhr
vor dem Alten Feuerwehrhaus in Stuttgart – Heslach ,
Möhringerstraße 56, 70199 Stuttgart-Süd.
U-Bahn Haltestelle Schreiberstraße, U 1 und U 14.

Das Faktenblatt zu LTE von Diagnose-Funk.pdf

LTE – die Vierte Dimension der Verstrahlung wird mit Hochdruck erprobt

Wie Diagnose-Funk in seinem Magazin IMPULS Ausgabe 2 ausführlich analysiert, wirdLTE eine neue Dimension der Verstrahlung bringen, v.a. durch die komplette Vernetzung des Autoverkehrs. Jedes Automobil wird zum Sender und Empfänger durch eingebaute WLAN-Module.
Die Stuttgarter Zeitung schreibt in dem Artikel „In Zukunft tauschen Autos Daten aus“ am 12.10.2010: „Neue Systeme werden bereits in der Realität getestet: Das Sim-TD-Testfeld befindet sich in Hessen im Rhein-Main-Gebiert.
Mit bis zu 400 Fahrzeugen und mehr als 100 Funkstationen am Straßenrand soll im Zusammenspiel mit der Verkehrszentrale Hessen und der Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale Frankfurt die Fahrzeugkommunikation unter realen Bedingungen erprobt werden. Schwerpunkte sind die Autobahnen A 5, Die Bundesstraßen B 3 und B 455.“

Die Folgen von LTE:

  • Durch die komplette Vernetzung der Verkehre ( Autos, Busse, LKWs, ÖPNV) wird es eine flächendeckende Erhöhung der Strahlenbelastung geben
  • Eine lückenlose Überwachung aller Autofahrer, LTE ist ein Datenschutzproblem

Die Bundestagsfraktion der GRÜNEN stellte dazu eine Anfrag im Bundestag.
Die Antwort der Bundesregierung offenbart, dass hier für 4,4 Milliarden Euro Lizenzgebühren eine Technologie ohne Abschätzung ihrer Gefahren eingeführt wurde.

Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage der GRÜNEN.pdf>>

Pressemitteilung der GRÜNEN zu LTE.pdf>>

Pressemitteilung der Bundesregierung zu LTE.pdf>>

Kompakte Informationen zu LTE im Diagnose Info „Auf einen Blick“:
LTE – Die vierte Dimension der Verstrahlung“,
http://info.diagnose-funk.org/auf-einen-blick/auf-einen-blick-lte.php

Als Faltblatt beziehbar unter: bestellung@diagnose-funk.de

LTE Versteigerung: Außen Hui – Innen Pfui

BUND und DiagnoseFunk warnen

Die Verbraucherschutzorganisation DiagnoseFunk schreibt: „Mit der Vergabe von LTE-Mobilfunkfrequenzen wird die dritte Mobilfunk-Generation UMTS abgelöst.

LTE (Long Term Evolution) ist auf schnelle Datenübertragung ausgerichtet und ermöglicht ein bis zu 100-mal schnelleres Downloadtempo als DSL-Anschlüsse.

Mit den technischen Möglichkeiten verbunden soll die Übertragung im Handynetz so schnell und unkompliziert wie im Festnetz werden.
LTE-Mobilfunknetze sollen vor allem auch als Alternative zu DSL oder Kabelanschluss lanciert werden und gerade die ländlichen Gebiete mit Mobilfunk-Breitbandanschlüssen versorgen. Doch der Standard wird eingeführt ohne jede Abklärung seiner Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit.
Anfragen bei der Bundesnetzagentur und beim Bundesamt für Strahlenschutz, welche biomedizinischen Forschungen vor der Einführung von LTE gemacht wurden, blieben bislang unbeantwortet.

„Erst Anwendung – dann Forschung“: Dieses Prinzip ist inakzeptabel, weil sich dabei der Staat nur von technischer Machbarkeit und Profitinteressen leiten lässt.

Diagnose-Funk und Kompetenzinitiative e.V. fordern, die Einführung der LTE-Technologie auszusetzen und die Bürger nicht für neue Feldversuche freizugeben.“

Presseerklärung von DiagnoseFunk.pdf >>

In der Presseerklärung des BUND heißt es: „Bernd Rainer Müller, BUND-Mobilfunkexperte: “Um mögliche Umwelt- und Gesundheitsschäden zu vermeiden, dürfen die Funknetze nicht weiter ausgebaut werden.
Stattdessen müssen immissionsarme Kommunikationstechnologien entwickelt werden, die solche Schäden ausschließen. Nötig sind beispielsweise die verstärkte Erforschung von Infrarot-Übertragungstechniken sowie ein deutlicher Ausbau der netzgebundenen Kommunikation über Glasfaserkabel.”
Eine Reihe von Studien habe gezeigt, dass die Mobilfunkstrahlung Menschen, Tieren und Pflanzen schade. Beim Menschen seien Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Erschöpfungszustände beobachtet worden. Bienen, Brieftauben oder Fledermäuse verlören teilweise ihre Orientierung.
In Laborversuchen seien Störungen des vegetativen Nervensystems sowie eine erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke nachgewiesen worden. Letzteres könne dazu führen, dass Umweltschadstoffe direkt ins Gehirn gelangen könnten.
Zahlreiche Studien hätten auch die Schädigung von Spermien belegt.
Zudem bestehe der Verdacht auf Auslösung und Förderung von Hirntumoren.“

Presseerklärung des BUND.pdf>>

LTE – Elektrosmog total: Der LTE Connected Car

LTE wird nicht nur in ländlichen Gebieten eingeführt werden, es ist ein weiterer Schritt zur totalen Vernetzung, z.B. der Verkehrssysteme.

Peugeot wirbt bereits in Anzeigen:

„Mit dem 3008 sind sie immer verbunden dank WI-FI TO GO mit 3 Jahren Fastweb-Navigation.“
Unter www.peugeot.de/service/teile_zubehor/wifi/ kann ein Video dazu angesehen werden. Im Auto der nächsten Generation werden wir in einer Elektrosmogwolke dahinschweben.

Alcatel – Lucent schreibt:
„LTE Connected Car verfügt über mehrere Hundert eingebaute Fahrzeugsensoren, die unter anderem aktuelle Straßen und Wetterbedingungen erfassen. Diese Daten werden in Echtzeit aufbereitet und dann als wichtige Verkehrsinformationen anderen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung gestellt.
Wenn zum Beispiel die Antischlupfregelung feststellt, dass die Fahrbahn vereist ist, wird sofort eine Warnmeldung an andere Verkehrsteilnehmer gesandt.
Auch Geschwindigkeit und Abstand der Fahrzeuge werden permanent überwacht.
Droht ein Stau, warnt das System rechtzeitig die betroffenen Fahrer.
Doch damit nicht genug: Mit einer Onboard-Kamera wird beispielsweise die Sichtweite gemessen. So kann das intelligente Auto Nebelwände erkennen und nachfolgende Autos rechtzeitig warnen.
Bei einem Unfall können die zuständigen Sensoren nicht nur die Airbags, sondern gleichzeitig eine Unfallnachricht auslösen und Hilfe anfordern.
Rettungsdienste kommen dank Satellitenortung zielsicher zu Hilfe.“

Lesen Sie mehr.pdf>>

IZMF, die Werbe- und Lobbyzentrale der Mobilfunkindustrie bereitet mit einer Pilotstudie eine Verharmlosungskampagne zu LTE vor.

Eine Studie zur messtechnischen Erfassung von LTE-Immissionen wurde vom Informationszentrum für Mobilfunk (IZMF) im Sommer 2010 beim Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) in Auftrag gegeben.
Ziel dieser Studie sei es, bereits im Vorfeld eines flächendeckenden LTE-Netzausbaus konkrete Messdaten zu den LTE-Mobilfunkfeldern zu ermitteln.
Untersucht werden insgesamt sieben LTE-Sendeanlagen, davon fünf im Testbetrieb sowie zwei im realen Pilotbetrieb.
Alle Messdaten würden daher auf eine maximal mögliche Vollauslastung der LTE-Anlagen hochgerechnet, so Projektleiter Dr. Christian Bornkessel vom IMST.
Nach Abschluss aller Messungen und Auswertung der gewonnenen Daten wird das IZMF die Ergebnisse der Pilotstudie am 10.11.2010 im Rahmen einer Pressekonferenz in München präsentieren. Darüber hinaus sind für 2011 bundesweit Workshops für kommunale Mandatsträger und Mitarbeiter kommunaler Verwaltungen geplant.
Nach dem Motto „Rauchen ist unschädlich, gez. Prof. Dr. Marlboro“, wird hier versucht werden, die Kommunalpolitik mit dem Standardargument „Die Grenzwerte werden eingehalten“ auf Industrielinie zu bringen.

TETRA: Erst Einführung – dann Forschung

WitthautGdP akzeptiert das Vorgehen der Bundesregierung
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zum Thema TETRA.

Interview mit Bernhard Witthaut, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei.pdf >>

In einer Stellungnahme begründet Diagnose-Funk e.V., warum die TETRA-Technologie abgelehnt werden muss. pdf >>

Faktenblatt zu TETRA von Diagnose-Funk.pdf >>

TETRA (Terrestrial Trunked Radio) ist ein digitaler Funkstandard, der insbesondere für Behörden mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste), aber auch für Industrie, ÖPNV, Flughäfen und Militär entwickelt wurde.
TETRA soll den alten analogen Funkstandard aus den 50`er Jahren ablösen.
Das neue Mobilfunksystem befindet sich zurzeit im Aufbau und wurde bereits in einigen Regionen im Betrieb genommen. Diagnose-Funk wollte wissen, wie sich die größte Interessenvertretung der Polizei, als Hauptnutzer des Systems, mit Blick auf die aktuellen Auseinandersetzungen um den Aufbau, offiziell positioniert.

Polizeifunk – TETRA – Risiken noch nicht erforscht!

TetraAm 21.1.2009 berichtet die Stuttgarter Zeitung über die Inbetriebnahme des Polizeifunks TETRA und stellt dies als unproblematischen Fortschritt dar. TETRA ist eine gepulste Mikrowellenquelle wie alle Handys und Mobilfunkmasten, TETRA arbeitet bei ca. 400 MHz. Polizisten sind nun dauernd dieser Strahlung ausgesetzt, ebenso die Anwohner, die um den Strahlungsbereich der Funkmasten wohnen. Schon 2002 forderte die Gewerkschaft der Polizei, dass vor der Einführung die Gesundheits­risiken geprüft werden müssen:

„Der GdP-Bundesvorsitzende Konrad Freiberg fordert die Innenminister der Länder und des Bundes auf, vor der flächendeckenden Einführung des Digitalfunks mögliche Gesundheitsrisiken zu prüfen. Der Dienstherr müsse jedoch seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Beamtinnen und Beamten „umgehend” nachkommen. Freiberg: „Bisher wurden zwar umfangreiche Untersuchungen zu den Kosten, zur Technik und zu den Infrastrukturinvestitionen, jedoch nicht zu Gesundheitsrisiken durchgeführt….Bei der Entscheidung müssten jedoch auch die Folgen für die menschliche Gesundheit berücksichtigt und eine Risikobewertung vorgenommen werden, die sich auf gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse stütze.” (02.08.2002).

Polizeigewerkschaft warnt.pdf >>

Das wurde nicht gemacht. Wie bei UMTS wird wieder eine Technik eingeführt, ohne dass die Risiken ausreichend geprüft wurden. Das Bundesamt für Strahlenschutz gesteht das aktuell ein:

„Aufgrund des hier geschilderten unzureichenden Kenntnisstandes plant das BfS in Zusammenarbeit mit der BDBOS die Durchführung weiterer Forschungsvorhaben.” (Homepage , 12.12.2008) pdf. >>.

Weitere Dokumente:

Deutsche Polizei Heft 9/2002.pdf >>

Der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg im “Öko-Test-Magazin”,
Gesundheitsrisiken durch Digitalfunk?.pdf >>

Pressemitteilung der GdP.pdf >>

Unabhängige Forschungen im Frequenzbereich von TETRA

Der digitale Polizeifunk TETRA, Ein Fachbeitrag von Dr. med. Hans-Christoph Scheiner,
Mitglied der Kompetenzinitiative, August 2008.pdf >>

Dr.Ing.Virnich: TETRA und DMR, Eigener Digitalfunk für Behörden und
Betriebe. Vortrag auf dem BUND Symposium Mainz 2009.pdf >>

Es gibt Erfahrungen mit TETRA in anderen Ländern. In Großbritannien erkrankten viele Polizisten durch den TETRA-Polizeifunk. Der Vorsitzende der Polizistenvereinigung von Lancashire machte eine Umfrage: 70% der Polizisten klagten über Beschwerden. Dazu zwei Untersuchungen aus England:

Wie Immissionen von TETRA-Basisstationen die menschliche Gesundheit nachteilig beeinflussen können, von Dr. Gerard J. Hyland.pdf >>

Erfahrungen mit TETRA-Bündelfunk in Großbritannien:
Fallbeispiele, von Andy Davidson.pdf >>
Quelle: Auszug aus dem Tagungsband „ElektroMagnetische Verträglichkeit Energieversorgung & Mobilfunk, 5. EMV-Tagung des VDB vom 22.–23. März 2006 in Stuttgart.”
Mit freundlicher Genehmigung von: Berufsverband Deutscher Baubiologen VDB e.V -www.baubiologie.net >>

Nur in Englisch: The inadequacy of the ICNIRP Guidelines governing human exposure to the microwave emissions from base-stations, von Dr. Gerard J. Hyland.pdf >>

Nicht nur die Erfahrungen aus England sind bedenklich, es liegen in diesen Frequenzbereichen um 400 MHz Forschungen vor, die biologische Effekte nachweisen (auf www.emf-portal.de sind die Zusammenfassungen abrufbar), z.B.
von Bachmann 2005, Hinrikus 2005, 2008.

In der Untersuchung
“Individual changes in human EEG caused by 450 MHz microwave modulated at 40 and 70 Hz” (2007) .pdf >>
kommen Bachmann et al. zu dem Ergebnis:

“450 MHz microwave exposure modulated at 40 Hz caused statistically significant changes in the EEG time variability (26.7% of subjects) and energy variations (13.3% of subjects). Changes in energy spectral distribution were statistically significant for the whole group. The main trend of changes was the increase in the EEG beta rhythm energy and the effect was more evident at the modulation frequency closer to the physiological EEG rhythms (40 Hz).”

US – Alzheimer Mäusestudie bestätigt : Handystrahlung beeinflusst massiv Zellvorgänge

Alzheimer RatteDie Presse macht daraus Handywerbung.

Am 08.01.2010 erschien die Meldung: „Handys gegen Alzheimer?“. Die Meldung beruft sich auf eine amerikanische Studie. Zu dieser Studie hat die Schweizer Umweltorganisation Diagnose–Funk in eine fundierte Analyse herausgegeben.

Es ist erstaunlich: Auf den Homepages der Mobilfunkbetreiber ( izmf.de, fmk.at) erscheinen keine Meldungen zu dieser Studie.
Sie haben erkannt: Ihr Dogma, Handystrahlung könne menschliche Zellvorgänge nicht beeinflussen, wird durch diese Meldung erschüttert.
Wenn die Mikrowellenstrahlung der Handys in der Lage ist, Alzheimer Plaque-Strukturen zu zerstören, dann kann sie auch andere – negative – Zellveränderungen bewirken, z.B. DNA-Schäden.
Die toxische Wirkung der Strahlung ist durch viele Studien bewiesen und wird durch das Ergebnis dieser US-Studie eher bekräftigt als widerlegt. Denn die Studie bestätigt: Strahlung ist Bedingung des Lebens, kann für Therapie genutzt werden, kann aber ebenso krank machen und Leben zerstören.
Es kommt auf die Frequenz, Dosis und Dauer an. Medizin und Gift liegen nahe beieinander. Die US-Forscher könnten also eine „nützliche“ Frequenz (918 MHz) gefunden haben, die wie viele in der Medizin genutzte Frequenzen therapeutisch wirkt. Gerade diese nicht-thermischen Effekte werden von den Mobilfunkbetreibern bisher bestritten.

Lesen sie mehr: US – Alzheimer Mäusestudie bestätigt : Handystrahlung beeinflusst massiv Zellvorgänge. Die Presse macht daraus Handywerbung.pdf >>

Brennpunkt von Diagnose-Funk: Handystrahlung als Therapie gegen Alzheimer?pdf >>

His Masters Voice? Die Mainstream Medien am Gängelband der Werbekunden

Teil I: Was die Stuttgarter Zeitung abdruckt:

„Studie beweist, kein Krebs durch Mobiltelefone“ ?!?!? – und was die dänische Handystudie wirklich aussagt.

An Herrn Joachim Dorfs, Chefredaktion der Stuttgarter Zeitung. pdf >>

Am 4. und 5. 12. 2009 erschien in der gesamten deutschen Presse die Meldung:
„Studie beweist, kein Krebs durch Mobiltelefone“, so auch in der Stuttgarter Zeitung. Diese Meldung erscheint rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft, eine Gewissensberuhigung für besorgte Eltern.
Gut platziert von den PR-Strategen der Mobilfunkindustrie.

Was sagt die dänische Studie wirklich aus? In einem Brief an die Chefredaktion der Stuttgarter Zeitung hat die Bürgerinitiative Stuttgart – West zum Inhalt der Studie und den Hintergründen der Berichterstattung Stellung genommen.
Sie kritisiert: Diese Meldung ist eine geschäftsfördernde Desinformation,verfälscht die Aussagen der Studie und ist eine aktiver Beitrag zur Gesundheitsgefährdung.
Lesen Sie den Brief mit einer Analyse der Studie. Er enthält u.a. eine deutsche Übersetzung der Original-Zusammenfassung der Studie. Es ist nicht das erstemal, dass die StZ ungeprüft Entwarnungsmeldungen wiedergibt, im Januar 2009 haben wir dazu schon einmal eine Analyse vorgelegt.

His Masters Voice? fragen wir.
Das ZEIT-Dossier vom November beantwortet die Frage, wie und warum die Presse heute für Ihre Anzeigenkunden schreibt:

Deutschland Entblättert >>> (http://www.zeit.de/2009/49/DOS-Medien)

Teil II: Und was die Stuttgarter Zeitung verschweigt:

DornerWiener Ärztekammer warnt vor strahlenden Geschenken – Keine Handys unter dem Weihnachtsbaum

„Wien – Die Ärztekammer warnt vor strahlenden Geschenken unter dem Weihnachtsbaum.
Ärztekammerpräsident Walter Dorner appelliert dabei vor allem an die Eltern, der “alljährlichen Werbeschlacht der Mobilfunkindustrie vor Weihnachten” nicht zu unterliegen und Handys an Kinder und Jugendliche nicht zu verschenken.”

Zum Weiterlesen: Pressemitteilung Ärztekammer für Wien, 06.12.2009 >>

Teil III: Und was die Stuttgarter Zeitung verschweigt, aber die Stuttgarter Nachrichten (18.12.2009) melden:

„Italiener wird durchs Handy krank – Richter halten Elektrosmog für gesundheitsschädlich – 57-Jähriger telefonierte fünf Stunden am Tag“

Zum erstenmal wird in Europa der Zusammenhang Mobiltelefon – Tumorerkrankung gerichtlich anerkannt.

Pressemeldung deutsch. pdf >>

Originalpressemeldung: Invalidità, per il giudice è colpa del telefonino.pdf >>

Erklärung des Gutachters Prof. Angelo Levis. pdf >>

Ein Mobilfunk -Insider packt aus:

Örjan HalbergDer ehemalige Ericsson Manager Örjan Hallbergzu den Geschäftspraktiken der Mobilfunkindustrie:

„Als ich bei Ericsson als Umweltmanager auf den zwei größten Geschäftsgebieten, den Festnetz- und Mobiltelefon-Systemen arbeitete, hatte ich mich um alle Umweltaspekte unserer Arbeit zu kümmern. Mit Ausnahme des einen: dem Einfluss der elektromagnetischen Strahlung. Dieses spezifische Gebiet wurde von speziell nominierten Expertenbehandelt, die dem Management immer erzählten, was dieses zu hören wünschte: Strahlung war für die Gesundheit unbedenklich.

Aber so wie die Zeit verging, begannen sich die Fakten anzuhäufen. Die Experten sind keine Idioten und das Top-Management ist es auch nicht. Alle die Tausende von Milliarden Dollars, die in den Basisstationen begraben waren, mussten so lange wie möglich ausgenützt werden. Eine Strategie musste beachtet und peinlich genau befolgt werden. Und hier ist die Strategie:

1. Das Top-Management benötigt eine Spezialgruppe von Experten, denen immer vertraut werden kann, dass sie die richtigen Dinge sagen.
Mobiltelefone sind perfekt sicher…..“ lesen Sie im PDF weiter:

Eine Telekomstrategie.pdf >>

A Telecom Strategy.pdf >>

Schweizer Ärzte fordern schärfere Vorschriften
zum Schutz der Bevölkerung

SAZ

In der Schweizer Ärztezeitung 28/29-2009 fordern Ärzte der Arbeitsgruppe elektromagnetische Felder in einem Artikel schärfere Vorschriften gegen die Strahlenbelastung:

„Die massive Belastungszunahme mit NIS (Nicht Ionisierender Strahlung) im Alltag verlangt nach einem ganzheitlichen Ansatz.
Neben verschärften gesetzlichen Schutzregelungen fordern wir kontinuierliche Forschung, die Schaffung eines Krebsregisters sowie die systematische Erfassung allfälliger gesundheitlicher Auswirkungen von NIS bei Anwohnern von Anlagen und bei Nutzern von NIS emittierenden Geräten. Vorsorge auf individueller Ebene ist dringend angezeigt durch gezielte breite Information der Bevölkerung über Massnahmen zur Reduktion der alltäglichen hausgemachten NIS-Belastung.“

Gesamter Artikel.pdf >>

Johnny B. Handsome in Star-City

Johnny B.Handsome ritt in Star-City ein. Er sah die Banner der Siedler. Godafone, NO2, stand auf ihnen.
„Ich unterstütze euren Kampf, Brüder!“, so begrüßte er die Siedler. Sie jubelten ihm zu. Die Stadt – Sheriffs kamen in Panik. Johnny kannte keine Gnade, die Gerechtigkeit nahm ihren Lauf. Thank you Johnny. Hören sie, was die Stadtschreiber und Herolde für die Nachfahren aufgezeichnet haben.

Johnny B.Handsome.mp3 (2,8 mb)
Eine Produktion des SWR2 Dschungel 14.2.08 >>